Kaffee

 

 

 

 

Kaffee

Coffea canephora

 

 

Anregung

 

Eine zarte, bewegliche Deva, voller Aktivität, klein, schlank und quietschlebendig.

Diese Essenz durfte von einem Kaffeebaum gewonnen werden, der, übermannshoch, in einer Kaffee-Plantage auf der Insel Bali wächst.

 

Die Feuerenergie des Kaffees aktiviert die Lebenskraft, sie macht wach und lebendig.

Die Essenz ist ein Mittel gegen Kaffeesucht und wirkt entgiftend und erdend und kann bei niedrigem Blutdruck eingesetzt werden.

Der ganze Körper kommt in Gang.

 

„Ich fühle mich angeregt und lebendig.“

 

Sie kann allein oder in einer Bach-Blüten-Mischung gegeben werden und wird wie Bach-Blüten eingesetzt.

15 ml Stockbottle € 11,00

 

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Im Winter 2013/14 habe ich mit einer Gruppe aus Deutschland die tropische Insel Kuba in der Karibik besuchen dürfen. Wir wurden mit einem Bus mit deutscher und kubanischer Führung zu verschieden Orten im Westen der wunderschönen Insel gefahren

Eine Wanderung in Kuba führte uns in einem Naturschutzgebiet durch tropischen Regenwald einen Pfad entlang zu einem Wasserfall. Diese Wanderung war sehr angenehm für mich, weil wir weit weg von Bus und Straßen waren und weil ich mich etwas zurückfallen ließ, weit genug entfernt von der Gruppe, um die Geräusche des Waldes und nicht der Menschen zu hören. Es gab vieles zu sehen und zu hören, doch mir fiel ein Strauch mit weißen Blüten ins Auge, den ich als Kaffeepflanze identifizierte. Ich kenne Kaffee-Plantagen in den Gegenden der Welt, wo Kaffee wächst. Und ich kenne die Kaffee-Essenz von den Aloha – Essenzen von Penny Medeiros aus Hawaii. Hier wird sie als ein Mittel gegen Kaffeesucht empfohlen. Im Urwald von Kuba habe ich nicht erwartet, eine Kaffeeblüte zu treffen, die mich ruft. Es war auch nicht der Zeitpunkt oder die Gelegenheit für eine Essenz. Doch ein Hinweis war es schon.

Ein paar Wochen später, auf der tropischen Insel Bali, wohnte ich mit meinem Mann in einem noch ganz intakten balinesischen Dorf. Es war wunderschön, ich sah jeden Tag von unserer Terrasse auf die Reisfelder und wir gingen nahezu täglich durch diese Reisfelder, entlang eines Flusstals zu einem Café mit Säften und frischer Kokosnuss und kleinen Gerichten.

Bei einem Ausflug über die Insel mit vielen Tempeln und einem beeindruckenden Vulkansee kamen wir auf dem Rückweg an Kaffee-Plantagen vorbei und besichtigten eine davon. Hier sah ich zum ersten Mal, dass die Kaffeepflanze kein kleiner Strauch ist, wie ich ihn kannte, sondern ein bis zu fünf Meter hoher Baum werden kann. Diese Erkenntnis war sehr geführt und wichtig, weil ich jetzt erst die Kaffeebäume an unserem täglich Weg zum Organic-Cafe wahrnahm.

Bald entdeckten ich auch eine Blüte, die wieder rief und diesmal schien mir auch die Zeit richtig.

Am nächsten Tag war am Vormittag Regen und am Tag danach hatten wir einen Ausflug geplant.

Als wir drei Tage später die Blüte suchten, war sie längst verblüht, wie das bei tropischen Blüten so ist. Allerdings sahen wir auch keine weitere Kaffeeblüte. Unsere balinesische Wirtin meinte, es sei „keine Saison“ und ich war reichlich verwirrt. Mein Mann fuhr mich daraufhin mit dem Roller durch den balinesischen Verkehr zu einer Kaffee-Plantage und fragte auf englisch und mit Händen und Füßen nach einer Blüte vom Kaffee. No, keine Saison. Hartnäckig, wie er manchmal sein kann, ließ er aber nicht locker, bis eine junge Frau mit einem Zweig mit einer Kaffeeblüte erschien. Die Freude war groß, sie hatten uns verstanden, doch sollte die Blüte an einem lebendigen Baum und nicht abgeschnitten sein. Bald war die gesamte Belegschaft der Plantage auf der Suche nach einer Blüte und wir wurden belohnt, da diese Blüte auch für mich mit der Geode erreichbar war und der Zweig in die Sonne gebogen werden konnte. Sie schauten mir interessiert über die Schulter und ich erklärte so gut wie möglich, was ich da machte. Ich weiß nicht, ob die Balinesen verstanden, was eine Essenz ist und was sie bewirkt, aber sie lächelten so freundlich, wie das, glaube ich, nur Balinesen können.